Rund um den Honig

Lieber Honiginteressent - bitte unbedingt durchlesen - es geht um ihre Gesundheit!

Das Wichtigste zuerst:
Kinder unter einem Jahr dürfen keinen Honig bekommen, sie können daran sterben, die Erreger Clostridium botulinum, die für den Erwachsenen völlig ungefährlich sind, können den plötzlichen Kindstod auslösen, zumindest nach derzeitigem Wissensstand, deshalb riskieren sie nichts in dieser Hinsicht, denn die Gesundheit unserer Kinder sollte das allerwichtigste für uns sein! Nur Säuglinge sind gefährdet! Bei älteren Kindern und Erwachsenen bildet die Darmflora einen ausreichenden Schutz. Dies ist bei Säuglingen im ersten Lebensjahr aufgrund der sich erst entwickelnden Darmflora nicht der Fall. Die aufgenommenen inaktiven Clostridien-Sporen können im Darm auskeimen und das Toxin freisetzen, das dann zu Muskel- und Atemlähmungen führt. Wenn die Kinder älter als ein Jahr sind ist unbehandelter Honig, wie ich ihn anbiete, mit Sicherheit eines der gesündesten Lebensmittel, dass sie ihrem Kind und sich selber antun können.

Sie werden dies mit Sicherheit das erste Mal von einem honigverkaufenden Imker hören, aber ich könnte es, da ich selbst Vater von 5 Sprösslingen bin und als gewissenhafter Imker, nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, meine Kunden darüber nicht informiert zu haben!
Mayerhofer, Franz Xaver

Ich möchte Ihnen einige Fakten über Honig erzählen, die sie als Verbraucher unbedingt wissen sollten, um ihrer Gesundheit willen, die ich aber, als ich vor einigen Jahren mit der Imkerei begann und nur "Verbraucher" war, auch nicht wusste. Der deutsche Honigverbrauch wird nur zu 20 % aus Deutschland (siehe angehängte Honigimportliste) gedeckt, wenn man bedenkt, dass Deutschland das härteste Lebensmittelgesetz im Hinblick auf eingesetzte Chemie hat, müsste man sich schon seine Gedanken darüber machen. Da wird man sich als Verbraucher fragen, was hat Imkerei mit Chemie zu tun! Als mein Vater bis vor 30 Jahren mit einigen Völkern imkerte, konnten wir Kinder sogar noch unbedenklich Wabenhonig genießen, keiner brauchte irgendwelche Chemie, aber vor gut. 20 Jahren wurde aus Südostasien der schlimmste Bienenfeind, dessen Ausrottung man seit dieser Zeit vergeblich versucht, eingeschleppt. Diese Varroamilbe ist mittlerweile fast in jedem Bienenstock der Welt zu finden und falls der Imker seine Völker nicht unterstützend behandelt, führt dies spätestens nach 3 Jahren zur völligen Vernichtung des Bienenvolkes. Die Behandlung wird in Deutschland nur mit bestimmten chemischen Mitteln erlaubt, die normalerweise, nur nach der Honigernte erlaubt sind, aber auch hierbei sind chemische Bestandteile der Behandlung im Wachs, worin der Honig von den Bienen eingelagert wird, nachweisbar. Hierbei ist es schon wichtig, dass man bei dem Imker seines Vertrauens einkauft, der auch die Etiketten "Echter Deutscher Honig" benutzt und diese auch mit dem Namen des jeweiligen Imkers versehen sind, da es auch hier viele schwarze Schafe gibt, die Etiketten ohne Namen bestellen und diese dann an Kollegen weitergeben, was leider oftmals der Fall ist und ich dies absolut verurteile, da dieser Imker dann nicht zu Kontrollen herangezogen werden kann, da immer nur der Namensinhaber seinen Honig untersuchen lassen muss.

Bitte kaufen sie nur solchen Honig mit deutschen Imkerbundetiketten oder qualifizierten Bioanbietern, wo z.B. wie beim dt. Imkerbundetikett, auch der verkaufende Imker mit seinem Namen für sein Produkt haften muss, ansonsten kann in dem Glas wirklich jeglicher Ramsch verkauft werden, ohne den Imker belangen zu können. Durch die Überwachungsnummer auf dem Etikett kann eventuell der Honig zu Kontrollen, falls den Imker einmal das Auswahllos treffen würde, herangezogen werden, wenn der Imker mit seinen Namen darauf ausgewiesen ist, was aber nicht gleichbedeutend ist mit einer biologischen Völkerführung ist. Aber die Verwendung der dt. Imkerbundetiketten sagt nicht aus, dass keine Chemie angewandt wird, dass entscheidet ausschließlich nur der Imker für sich alleine.

Es gibt aber auch einen kleinen Anteil gewissenhafter Imker wie mich, in unserem mit 100 Mitgliedern sehr grossen Imkerverein sind es nur eine handvoll Imker, was ich aus den Bestelllisten der chemischen Bekämpfungsmittel sehen kann, die sich einen erhöhten Arbeitsbedarf leisten und die auch die Risiken eines Völkerverlustes auf sich nehmen, und ihre Völker auf natürliche Art (siehe unsere Behandlungsweise mit Ameisensäure) nach der Honigernte behandeln, dies ist für die nächstjährige Honiggewinnung völlig unbedenklich, da Ameisensäure ein auch in der Natur vorkommendes Mittel ist und auch in Lebensmitteln zu finden ist.

Varroabekämpfung mit Ameisensäure und Ausschneiden von verdeckelter Drohnenbrut:

Ergebnisse aller untersuchenden Labors:

Es kommen durch die Hand des Imkers keinerlei Rückstände in den Honig,
das zeigen alle Untersuchungsberichte dieser Honige
Wir, die sehr kleine Minderheit der biologisch arbeitenden Imker sind aber, das dürfen Sie mir glauben, sehr oft heftigen Angriffen der Imkerkollegen ausgesetzt, die durch unsere biologische Behandlung befürchten, dass wir unsere Varroa´s zu wenig abtöten und sie dann in die Völker unserer Nachbarimkerkollegen eindringen könnten uns Sie noch verstärkter ihre chemischen Hämmer einsetzen müssten .

Der erhöhte Arbeitsaufwand, den sich wenige Imker leisten und das grössere Risiko eines Königinnenverlustes gleichbedeutend mit dem Verlust des ganzen Volkes, machen sich aber wieder bezahlt, indem ich auch meinen fünf Kindern meinen Honig ohne Bedenken, täglich auf das Brot schmieren lassen kann, da er garantiert frei von Rückständen ist und sich auch im Wabenbau, der für die Honiggewinnung bei mir von den Bienen sowieso jedes neu gebaut werden muss, sich bestimmt keine Rückstände finden.

Auch dürfen die Honigwaben und die Brutwaben in einem Bienenvolk nicht vermischt werden, da nur aus einer unbebrüteten Wabe ein wirklich hervorragend schmeckenden Honig entsteht, dieses ist aber auch arbeits- und lagerintensiv, aber man schmeckt dies wirklich und es lohnt sich allemal, besonders wenn die ganze Familie so auf Honig steht wie bei uns. Unser Verbrauch schlägt im Jahr mit ca. 50 kg zu Buche, sehr viel verwenden wir auch Naturjoghurt, den wir mit unserem Honig versüßen, auch beim Kochen und Backen verwenden wir sehr viel Honig als natürliches Süßungsmittel.

Ich habe ihnen das nicht erzählt, damit ich meinen Honig an Sie verkaufen kann, der ist mir als Hobbyimker mit meinen 9 Völkern sowieso immer zu schnell ausverkauft oder verschenkt ist , aber ich hoffe doch, ihnen einiges, dass sie als Verbraucher bestimmt nicht wissen, das auch Ihnen mit Sicherheit von "Imkereien " und "Honiggroßhändler" bisher nicht erzählt wurde, näher gebracht zu haben und ich Sie für den nächsten Honigkauf ein wenig sensibilisieren konnte, damit sie auch mit dem Honigkauf etwas für ihre Gesundheit tun und ihr damit nicht schaden .